Die Nacht der Lichter

Die Nacht der Lichter findet statt am
Samstag, 28. November 2020, 20 Uhr – aber anders

Zusammen feiern mit Abstand – In Vielfalt im Gebet verbunden

Das Jahr 2020 ist in vielerlei Hinsicht anders, so kann die Nacht der Lichter 2020 nicht in gewohnter Form gefeiert werden. Weil wir auf den traditionellen Adventseinstieg in der Taizé-Tradition nicht verzichten möchten, laden Bischof Markus Büchel und Kirchenratspräsident Martin Schmidt ein zur Nacht der Lichter anders. Die Nacht der Lichter anders ermöglicht ein spirituelles Erlebnis zu Beginn des Advents und eine Erfahrung der Verbundenheit mit der grossen Gemeinschaft.

In diversen Regionen und Orten der Kantone St.Gallen und Appenzell feiern grössere und kleinere Gruppen zur gleichen Zeit die ökumenische Nacht der Lichter – in der Kirche, im Wald, im Pfarreiheim, in einer Grotte oder auf einer Fackelwanderung. Wir sind an den unterschiedlichsten Orten mit Abstand und dennoch verbunden durch das gemeinsame Gebet zur gleichen Zeit.

Das Gebet in der Kathedrale wird per Livestream ab 20 Uhr übertragen.

Die Verantwortung für die lokalen Gebete übernehmen Jugendarbeitende, Seelsorgende oder freiwillig Engagierte vor Ort. Sie erhalten Support vom OK durch eine gemeinsame Werbung, einen vorbereiteten Ablauf oder in der Technik.

Bitte meldet euch bis 18. September, wenn auch ihr die Nacht der Lichter anders mit einem Gebet feiern möchtet.

Fragen und Infos an Linus Brändle, OK-Leitung, 071 223 87 70

 

Beitrag Radio Live Channel

Kerzen, Lieder und Stille in der Spiritualität von Taizé – 11. Nacht der Lichter.

Beitrag TVO 2016

 

Die Nacht der Lichter ist ein Event bei dem Teilnehmer von jung bis alt, den Adventszauber auf eine ganz neue Weise zu spüren bekommen.

Gegen Abend waren grosse Gruppen von jungen Menschen mit Fackeln auf einem Sternmarsch unterwegs in den Stiftsbezirk. Langsam füllte sich der Klosterplatz – und von dort der Dom und die St.Laurenzenkirche -gemeinsames Beten und Singen. Die Liturgie von Taizé an der Nacht der Lichter ist geprägt von wunderschönen Liedern und vom Leuchten tausender Kerzen in den beiden Kirchen. Dass so viele, vor allem jugendliche Mitfeiernde in der Mitte des Gebets fünf Minuten gemeinsamer Stille erleben durften, ist ein sehr spezielles, in heutiger Zeit aussergewöhnliches wie wohltuendes Erlebnis. Gegen Schluss der Liturgie trafen sich Bischof Markus Büchel und Kirchenratspräsident Martin Schmidt – er kam aus der Stadtkirche in die Kathedrale. Gemeinsam beteten sie mit den tausenden Feiernden am Taizé-Kreuz. Die Nacht der Lichter berührt Seele und Sinne, so sagt beispielsweise Simona, die zum ersten Mal dabei war: « Es war sehr eindrücklich, als zum Lied «Dans nos obscurités, allume le Feu qui ne s’éteint jamais“ (Im Dunkel unsrer Nacht, entzünde das Feuer, das nie mehr erlischt, das nie mehr erlischt…) die Kerzen angezündet wurden und in der dunklen Kathedrale tausende Lichter erstrahlten».

Nach der Gebetsstunde gab es Gelegenheit, Bischof Markus Büchel, Kirchenratspräsident Martin Schmidt und Frère John Noel aus Taizé in der Bischofswohnung zu begegnen und sich im Klosterhof und im Dekanatsflügel zu verpflegen. Die Nacht der Lichter wurde für viele wieder zum «spirituellen Highlight im Advent».

«Ich war zugegeben eher skeptisch», sagte ein Konfirmand, der zum ersten Mal dabei war. «Aber echt, das war zum Abheben…»